Das Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln vom 9. Juli 2025 (Az. 4 SLa 97/25) markiert einen bedeutenden Präzedenzfall im deutschen Arbeitsrecht, der deutlich macht, wie weit die Schutzpflichten von Arbeitgebern reichen, insbesondere wenn Führungskräfte durch beleidigende, herabwürdigende und sexistische Äußerungen das Arbeitsverhältnis soweit belasten, dass es für die betroffene Person psychisch nicht mehr zumutbar ist. Dieses
Im Mai 2025 hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Schleswig-Holstein ein klares Zeichen gesetzt: Wird bei einer Tätowierung eine Infektion ausgelöst und der Arbeitnehmer dadurch arbeitsunfähig, entfällt der Anspruch auf Lohnfortzahlung – weil die Arbeitsunfähigkeit selbst verschuldet ist. Urteil vom 22. Mai 2025 (Az. 5 Sa 284 a/24). Verweigerung der Entgeltfortzahlung bei Tattoo-Entzündung Eine Pflegehilfskraft ließ
Mit Urteil vom 18. Juni 2025 hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) eine für die arbeitsrechtliche Praxis bedeutsame Entscheidung getroffen (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18. Juni 2025 – 7 AZR 50/24). Im Zentrum stand die Frage, ob die Befristung eines Arbeitsverhältnisses auch dann zulässig bleibt, wenn der betreffende Arbeitnehmer während der Laufzeit des Vertrags in den Betriebsrat gewählt
Arbeitszeitbetrug zählt zu den schwerwiegendsten Pflichtverletzungen im Arbeitsverhältnis – doch wie weit dürfen Arbeitgeber gehen, um solchen Vorwürfen nachzugehen? Mit Urteil vom 11. Februar 2025 (Az.: 7 Sa 635/23) hat das Landesarbeitsgericht Köln ein deutliches Signal gesendet: Bei einem konkreten Verdacht dürfen Arbeitgeber auch auf eine Detektei zurückgreifen – und die Kosten dafür können dem