Mit Urteil vom 31. Juli 2025 (Az. 6 AZR 18/25) hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass Arbeitsverträge, die mit Erreichen der Regelaltersgrenze automatisch enden, nicht unter den Diskriminierungsschutz des § 4 Abs. 2 TzBfG fallen. Hintergrund des Falls Eine Arbeitnehmerin war befristet beschäftigt und machte geltend, sie werde gegenüber unbefristeten Beschäftigten und Beamten benachteiligt, da
Am 3. April 2025 hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in einem wegweisenden Urteil (Az. 2 AZR 178/24) entschieden: Bei der ordentlichen Kündigung eines schwerbehinderten Arbeitnehmers innerhalb der sechsmonatigen Wartezeit, in der das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) noch nicht greift, besteht keine Pflicht, ein Präventionsverfahren nach § 167 Abs. 1 SGB IX durchzuführen. Wesentliche Inhalte des Urteils Verpflichtung entfällt
Das Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln vom 9. Juli 2025 (Az. 4 SLa 97/25) markiert einen bedeutenden Präzedenzfall im deutschen Arbeitsrecht, der deutlich macht, wie weit die Schutzpflichten von Arbeitgebern reichen, insbesondere wenn Führungskräfte durch beleidigende, herabwürdigende und sexistische Äußerungen das Arbeitsverhältnis soweit belasten, dass es für die betroffene Person psychisch nicht mehr zumutbar ist. Dieses
Im Mai 2025 hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Schleswig-Holstein ein klares Zeichen gesetzt: Wird bei einer Tätowierung eine Infektion ausgelöst und der Arbeitnehmer dadurch arbeitsunfähig, entfällt der Anspruch auf Lohnfortzahlung – weil die Arbeitsunfähigkeit selbst verschuldet ist. Urteil vom 22. Mai 2025 (Az. 5 Sa 284 a/24). Verweigerung der Entgeltfortzahlung bei Tattoo-Entzündung Eine Pflegehilfskraft ließ