Mit der sogenannten Aktivrente hat der Gesetzgeber zum 1. Januar 2026 eine neue Möglichkeit geschaffen, den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand flexibler zu gestalten. Arbeitnehmer, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, können weiterhin arbeiten und dabei einen erheblichen Teil ihres Einkommens steuerfrei beziehen. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ergeben sich daraus neue Chancen – aber auch
Geschlechtergerechte Sprache sorgt nicht nur gesellschaftlich, sondern zunehmend auch im Arbeitsverhältnis für Konflikte. Immer häufiger stellt sich die Frage, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten verpflichten dürfen, bestimmte Sprachformen zu verwenden – und welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen drohen, wenn Mitarbeitende dies ablehnen. Besonders brisant wird es, wenn Abmahnungen oder sogar eine Kündigung ausgesprochen werden. Das Arbeitsrecht setzt hier
Der EuGH hatte zu klären, welche Folgen es hat, wenn ein Arbeitgeber im Rahmen einer Massenentlassung Kündigungen ausspricht, ohne vorher die gesetzlich vorgeschriebene Massenentlassungsanzeige bei der zuständigen Behörde zu erstatten (in Deutschland typischerweise: Agentur für Arbeit). Hintergrund ist die EU-Massenentlassungsrichtlinie 98/59/EG, die sicherstellen soll, dass Behörden und Arbeitnehmervertretungen rechtzeitig eingebunden werden, um Folgen abzufedern und
Die Jahresurlaubsplanung gehört zu den klassischen Herausforderungen im Arbeitsalltag. Arbeitgeber müssen nicht nur betriebliche Belange berücksichtigen, sondern auch eine Reihe arbeitsrechtlicher Vorgaben einhalten. Ein Fehler in der Urlaubsplanung kann teuer werden – etwa durch nicht verfallenden Resturlaub oder Schadensersatzansprüche. Inhaltsverzeichnis: Gesetzliche Grundlagen Häufige Fallstricke in der Jahresplanung Praktische Tipps für Arbeitgeber Sie benötigen eine Rechtsberatung
Mit dem Jahreswechsel 2026 sind mehrere wichtige Änderungen im Arbeitsrecht in Kraft getreten, die Arbeitgeber wie Arbeitnehmer unmittelbar betreffen. Im Fokus stehen höhere Löhne, neue steuerliche Anreize für ältere Beschäftigte, zusätzliche Informationspflichten sowie europäische Vorgaben zur Entgelttransparenz. Der folgende Überblick zeigt die zentralen Neuerungen und erklärt kurz, was sie in der Praxis bedeuten. Inhaltsverzeichnis: Mindestlohn
Das Sozialgericht Dortmund (SG Dortmund) hat entschieden, dass ein Sturz über die Leine des eigenen Hundes auf dem Weg zur Arbeit kein Arbeitsunfall im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung ist (Urteil vom 07.07.2025, Az. S 18 U 347/24). Entscheidend war, dass das Mitführen des Hundes keinen wesentlichen betrieblichen Bezug hatte und somit nicht dem versicherten Bereich