Kategorie: Arbeitsrecht

„Wilder“ Streik: Fristlose Kündigungen von Gorillas-Ridern wirksam

„Wilder“ Streik: Fristlose Kündigungen von Gorillas-Ridern wirksam

Ein Streik von Mitarbeitern des Lieferdienstes Gorillas im Herbst 2021 hatte einige fristlose Kündigungen nach sich gezogen. Wie das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg jetzt in zwei Verfahren entschied, waren die fristlosen Kündigungen gegen die Kurierfahrer wirksam. Die Teilnahme an sog. „wilden“ Streiks stellt eine erhebliche arbeitsrechtliche Pflichtverletzung dar, so das Urteil der zuständigen Richter (LAG Berlin-Brandenburg,

Städtischer Mitarbeiter nicht dauerhaft und bezahlt freigestellt

Städtischer Mitarbeiter nicht dauerhaft und bezahlt freigestellt

Vor dem Landesarbeitsgericht Düsseldorf blieb die Klage eines städtischen Mitarbeiters im Bereich der Grünpflege auf Feststellung einer mutmaßlich vereinbarten dauerhaften Freistellung unter Lohnfortzahlung auch in zweiter Instanz erfolglos. Die Berufung des Mannes nach Widerruf eines zuvor geschlossenen Vergleichs wurde zurückgewiesen, da die behauptete Erklärung nicht bewiesen werden könne (LAG Düsseldorf, Urt. v. 02.05.2023 – 8

Kündigungsfrist in der Probezeit muss klar geregelt sein

Kündigungsfrist in der Probezeit muss klar geregelt sein

Während einer vereinbarten Probezeit von höchstens sechs Monaten kann das Beschäftigungsverhältnis von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite ohne weitere Vereinbarung gekündigt werden. Dabei ist eine Frist von zwei Wochen einzuhalten. Diese Kündigungsfrist gilt jedoch nur, wenn die Gestaltung eindeutig im Arbeitsvertrag geregelt ist. Im Fall einer Personalleiterin war es das nicht, wie das Landesarbeitsgericht Thüringen feststellte (LAG

Künstliche Intelligenz im Arbeitsverhältnis

Künstliche Intelligenz im Arbeitsverhältnis – Rechtliche Anforderungen

Die Forschung und Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) schreitet mit großen Schritten voran. Auch am Arbeitsplatz kommt KI immer häufiger zum Einsatz. Sie unterstützt die Produktentwicklung oder vereinfacht und beschleunigt Arbeitsprozesse. Dies stellt Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor immer neue Herausforderungen. Insbesondere Arbeitgeber müssen hierbei ein rechtliches Update vornehmen, um den durch die KI entstehenden rechtlichen
Sturz beim Getränkeholen kann Arbeitsunfall sein

Sturz beim Getränkeholen kann Arbeitsunfall sein

Stürzt ein Mitarbeiter auf dem Weg zu einem Getränke- oder Snackautomaten am Arbeitsplatz, ist das als Arbeitsunfall anzuerkennen. Das entschied jüngst das Landessozialgericht in Hessen im Falle einer Verwaltungsangestellten des Finanzamtes (Urteil vom 07.02.2023/ Az. L 3 U 202/21). Der Weg zu einem Verpflegungsautomaten ist betriebsbezogen und von der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt. Ist der Weg

Ruhezeit bei Lkw Fahrern EuGH Urteil

EuGH: Tägliche und wöchentliche Ruhezeit sind unabhängig voneinander

In einem richtungsweisenden Urteil hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass die tägliche und die wöchentliche Ruhezeit zwei autonome Rechte von Angestellten wie beispielsweise Lokführern oder Lkw-Fahrern sind. Ein Lokführer aus Ungarn hatte vor und nach seinem Urlaub keine Ruhezeiten bekommen und dagegen klagt. Bei der wöchentlichen und der täglichen Ruhezeit von Beschäftigten, die beispielsweise als

Kategorien



Kanzlei Haas und Kollegen
Rechtsanwälte & Steuerberater

Rudolf-Diesel-Str. 5
D - 65760 Eschborn

06173 - 318 170

info@haas-eschborn.de

Zum Kontaktformular

Jetzt Kontakt zur Kanzlei Haas und Kollegen GmbH aufnehmen:

Jetzt anrufen