Newsblog | Kanzlei Haas und Kollegen

Befristung eines Arbeitsvertrags mit Scan der Unterschrift nicht möglich!

Befristung eines Arbeitsvertrags mit Scan der Unterschrift nicht möglich

Um einen Arbeitsvertrag wirksam zu befristen, reicht eine eingescannte Unterschrift nicht aus. So entschied es das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg in einer Entscheidung vom 16.03.2022 (23 Sa 1133/21). Eine Revision zum Bundesarbeitsgericht wurde nicht zugelassen. Im konkreten Fall übte die Klägerin für ein Unternehmen des Personalverleihs Tätigkeiten aus. Unter eigener Zustimmung wurde die Frau für Aufträge entleihender

Neue Arbeitsverträge: Diese Änderungen werden ab August Pflicht

Neue Arbeitsverträge: Diese Änderungen werden ab August Pflicht

Vor fast zwei Jahren ist die EU-Richtlinie über transparente und vorhersehbare Arbeitsbedingungen in Kraft getreten. Umgesetzt werden muss diese auch in Deutschland bis 1. August 2022, die Bundesregierung hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorgelegt. Auf jeden Fall steht fest, dass auf Arbeitgeber ein Mehraufwand zukommen wird. Weit mehr Punkte müssen ab dem 31. Juli 2022 schriftlich

„Bastard“ – Kündigung wegen Beleidigung auch ohne Abmahnung möglich

„Bastard“ Kündigung wegen Beleidigung auch ohne Abmahnung möglich

Beleidigt ein Mitarbeiter einen Arbeitskollegen mit dem Begriff „Bastard“, kann dies zu einer ordentlichen Kündigung auch ohne einschlägige Abmahnung führen. So entscheid es das Landesarbeitsgericht Hamm in einem Urteil vom 20. Januar 2022 (18 Sa 645/21). Im konkreten Fall hatte eine Mitarbeiterin, die seit 2009 als Verkäuferin in einem Betrieb angestellt war, im Dezember 2019

BGH-Urteil: Fitnessstudiomitglieder haben Anspruch auf Rückzahlung!

BGH-Urteil: Fitnessstudiomitglieder haben Anspruch auf Rückzahlung!

Der Bundesgerichtshof hat im Streit zwischen Kunden und Fitnessstudios aufgrund coronabedingter Schließungen eine wegweisende Entscheidung gefällt. Nach den Karlsruher Richtern haben Mitglieder von Kraftsport-Studios einen Anspruch auf Rückzahlung ihrer bereits bezahlten Mitgliedsbeiträge, die während Monaten coronabedingter Zwangsschließungen eingezogen wurden. Zudem lehnte der Gerichtshof Vertragsanpassungen oder Verlängerungen von Verträgen als Ausgleichsmodell ab. Mitglieder eines Fitnessstudios, die

Rückzahlungsklausel in Fortbildungsvereinbarung kann unwirksam sein

Rückzahlungsklausel in Fortbildungsvereinbarung kann unwirksam sein

Rückzahlungsklauseln in Fortbildungsvereinbarungen können unter Umständen unwirksam sein. So entschied es das Bundesarbeitsgericht (BAG) letztinstanzlich in einem Urteil vom 1. März 2022. Der Arbeitnehmer sei aufgrund einer zu weitgehenden Rückzahlungsklausel unangemessen benachteiligt. Dabei entschieden die Erfurter Richter nur über die Klausel des konkreten Einzelfalls, eine generelle Unwirksamkeit liegt nicht vor. Eine viel beachtete Entscheidung zu

Gesetzlicher Mindestlohn - Das müssen Arbeitgeber beachten

Gesetzlicher Mindestlohn: Was Arbeitgeber jetzt beachten sollten

Der Gesetzgeber hat beschlossen, dass der gesetzliche Mindestlohn im Jahr 2022 in mehreren Schritten angehoben wird. Die erste Erhöhung fand am 1. Januar auf 9,82 Euro statt. Die weiteren Erhöhungen staffeln sich folgendermaßen: Erhöhung am 01.07.2022 auf 10,45 Euro; Erhöhung am 01.10.2022 auf voraussichtlich 12,00 Euro; Beachten Sie als Arbeitgeber, dass Sie die Verpflichtung tragen,

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